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Santanyi im Südosten Mallorcas, hier ist das Ofaatu-Seminarhaus von Uschi und Rolf

Santanyí ist eine von 53 selbständigen Gemeinden der balearischen Mittelmeerinsel Mallorca.
Sie liegt im Südosten der Insel und grenzt im Westen an die Gemeinde Ses Salines, im Norden an die Gemeinde Campos
und im Osten an die Gemeinde Felanitx. Auf dem Gemeindegebiet liegen der Puig Gros (271 Meter) sowie der
Pena Bosca (280 Meter) als höchste Erhebungen. Zum Gemeindegebiet von Santanyí gehört ein Küstenabschnitt
von ca. 35 Kilometern. Dort findet man das Cap de ses Salines, das die südlichste Stelle der Insel Mallorca markiert.

Der Gemeindebezirk von Santanyí hat eine Fläche von 124 km² mit einer Einwohnerzahl von 11.720 (Stand: 2007).
Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 94,6 Personen pro km². Im Jahr 2006 betrug der Ausländeranteil der
Gemeinde 26,7 % (2.979), der Anteil deutscher Einwohner 9,4 % (1.053).
Zum Gemeindebezirk gehören neben dem Verwaltungssitz Santanyí (3274 Einwohner im Jahre 2007) die Orte
s’Alqueria Blanca (1039 Einwohner), Cala Santanyí (361 Einwohner), Calonge (872 Einwohner), es Llombards (534 Einwohner),
Cala Llombards (370 Einwohner), Son Moja, Cala Figuera (690 Einwohner), Portopetro (589 Einwohner),
Cala d’Or (3831 Einwohner) und es Cap d’es Moro (131 Einwohner). Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch.

Geschichte
Santanyí wurde im Jahre 1236 das erste Mal unter dem Namen Sancti Aini erwähnt. König Jaume II. hat Santanyi
im Jahr 1300 das Stadtrecht verliehen. Über den Ursprung des Namen gibt es verschiedene Theorien.
Die Gängigste nimmt an, dass der Name vom lateinischen Sanctus Agnus („Heiligen Schaf“) stammt.
Das Schaf erscheint im Wappen der Gemeinde. Ebenso wie die Römer fanden sich die Araber im Gemeindegebiet von Santanyí.
In der islamischen Epoche trug Santanyí den Namen Adia. Einige Ortsnamen wie s’Almunia lassen noch heute den
Einfluss der islamischen Epoche erkennen. Im Jahr 1329 hatte Santanyí 570 Einwohner. In den folgenden
Jahrhunderten war Santanyí mit seinen Küstenabschnitten immer wieder Schauplatz von Piratenüberfällen.
Mitte des 19. Jahrhunderts hatte Santanyí etwa 5400 Einwohner. Um 1960 gelangten dann die ersten Touristen
nach Mallorca und somit auch nach Santanyí.

Sehenswürdigkeiten
An der Plaça Major befindet sich die Kirche Sant Andreu aus dem 18 Jahrhundert. Sie beherbergt eine barocke Orgel,
die ursprünglich aus dem Dominikanerkloster in Palma stammt. Viele berühmte Organisten haben dieses Instrument
bereits bespielt, das von dem bekannten königlichen Orgelbauer Jordi Bosch erbaut wurde.
Von ihm stammen unter anderem auch die Orgeln der Kathedralen von Sevilla und Murcia.
Daneben im gleichen Gebäudekomplex befindet sich die Pfarrkirche Capella del Roser („Rosenkranzkapelle“) aus dem
14. Jahrhundert mit dem Kreuzrippengewölbe. Das Rathaus aus dem Jahre 1902 ist ebenfalls am Plaça Major zu finden.
Weiter Richtung Palma findet sich das alte Stadttor sa Porta Murada mit seinem Turm aus dem 16. Jahrhundert, das den
Rest der Stadtmauer darstellt. Fünf Kilometer östlich von Santanyí findet sich der Parc natural de Mondragó, ein Naturpark
auf einer Fläche von 785 Hektar zwischen Portopetro und Cala Figuera. Er wurde 1992 von der Regierung eingerichtet.
Das Naturschutzgebiet beheimatet seltene Orchideen, über 70 verschiedene Vogelarten und Bestände der vom Aussterben
bedrohten heimischen Landschildkröten. Den Kern des Naturparks bilden die zwei Strände sa Font de n’Alis und s’Amarador.

Markt
Jeden Mittwoch und Samstag vormittag -außer feiertags- findet zwischen 10 und 13 Uhr ein Wochenmarkt rund um die Plaça Major statt.

obiger Artikel basiert auf dem Artikel Santanyí aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht
unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Uschi Ruth & Rolf Hofmann * Ctra. a Son Moja, Casa Ofaatu * E 07650 Santanyì / Mallorca/Spain
Internet-Fax: +49 180 355 182 0012 * Tel.: +34 971 641 659 * Mobil : +34 678 713 448